Die Frankenwaldtour (Stammtischtour)

Donnerstag - Mittwoch 28.06 - 04.07.2007


Tour Frankenwald 28.06. - 04.07.2007 Unsere Sommertour führte uns dieses Jahr in das Land, in dem die Bayern keine Bayern sind sondern Franken. Nach 480 mehr oder weniger feuchten Kilometern, bezogen wir Quartier im Gasthof "Zegasttal" in Gottmansgrün zwischen Kronach und Hof.
Von dort aus starteten wir zu Tagestouren in alle Himmelsrichtungen. Direkt vor der Haustür beginnt mit der fränkischen Schweiz ein beliebtes Motorradrevier, das wir eifrig erkundeten und natürlich auch dem Kult-Treff Kathi Bräu einen Besuch abstatteten.
Ein weiteres Ziel im Süden war das Fichtelgebirge mit einem Besuch im AutoMuseum Fichtelberg. Neben alten Schätzchen auf zwei und vier Rädern, hinterließ besonders die Videoüberwachung einen bleibenden Eindruck. Nachfolgende Besucher seien aber vor dem Freigelände gewarnt - anderswo kann man Schrottplätze gratis besichtigen.
Nachdem wir im Süden waren zog es uns in den Norden. Der Thüringer Wald war in der Vergangenheit schon mal unser Ziel und so kurvten wir wieder durch Thüringen und kurvten und kurvten….
Als nächste Himmelsrichtung stand der Osten auf dem Programm In Tschechien konnten wir nicht nur günstig tanken und sehr gut und günstig essen, auch die Landschaft zeigte sich sehr einladend und so wurde beschlossen irgendwann mal eine Tour hierher zu machen.
Am vorletzten Tag holte uns der Regen wieder ein. Während die eine Hälfte den Tag mit Skatspielen im Hotel verbrachte, machte sich die andere Hälfte (in Ganzkörperkondome gehüllt) auf den Weg nach Saalfeld. In den Feengrotten bestaunten wir Stalagmiten und -titen und die Fähigkeit mit ein paar Höhlen den Touristen das Geld aus der Tasche zu locken - aber dafür war es da unten trockener als draußen. Auf dem Rückweg statteten wir der Lauensteiner Pralinenfabrik noch einen Besuch ab und füllten die Tankrucksäcke mit edlem Naschwerk. Am letzten Tag drehten wir noch eine Runde durch Oberfranken und besuchten das Dampflokmuseum in Neustadt.
Ob Silvio seine Hornet jetzt doch gegen eine Straßenwalze eintauscht war bei Redaktionsschluss noch nicht klar, aber die Dampfrösser früherer Tage beeindruckten alle - auch wenn wir unsere Benzinrösser natürlich vorziehen.

Die sechs Tage waren trotz gelegentlicher Regenkombibenutzung ein voller Erfolg. Unsere Unterkunft zeigte sich empfehlenswert: Wirt Othmar und sein Team boten guten Service, viiiieeeel zu Essen und große Flexibilität zu günstigen Preisen. Nach der Rückfahrt im strömenden Regen zogen wir Bilanz: 2500 km auf dem Tacho und dank Othmar ein paar Kilo mehr im Lederkombi - es hat sich mal wieder gelohnt.











Autor: Martin
Bilder: Martin Joschi, Silvio, Stefan, Roman